Burhan Egeli und Marius Helbig folgen auf Stefan Herzog

webmaster • 23. März 2024

Nach über 600 Spielen für die Germania verlässt Herzog Dettingen in Richtung Sulzbach

Während die Trainersituation in der 1. Mannschaft für kommende Saison konstant bleibt, wird es auf dem Trainerstuhl der 2. Mannschaft einen Wechsel geben. Seit 1993 im Verein und nach über 600 Spielen verlässt Stefan Herzog die Germania als Spieler und Trainer zum Saisonende und wird sich dem SV Sulzbach anschließen. Dort wird er das Amt als Trainer der ersten Garde übernehmen. Lieber Stefan, auf diesem Wege danken wir Dir schon mal von ganzem Herzen für deinen unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz im im schwarz-roten Dress. In über 30 Jahren bist zu zu einem der prägenden Gesichter des Vereins geworden und jederzeit in Dettingen herzlich Willkommen!

Mit Burhan Egeli und Marius Helbig konnten wir zeitgleich das neue Trainerduo vermelden. Bereits seit Längerem gab es lange und intensive Gespräche mit Burhan, die zuletzt immer konkreter wurden. Burhan ist 30 Jahre alt und in Dettingen kein Unbekannter. So durchlief er als Spieler unter Anderem die Jugendmannschaften des JFG Bayerischen Maingau. Als Aktiver schnürte er insbesondere für den FSV Michelbach die Kickschuh, deren 1. Mannschaft er auch bis zuletzt trainierte. Bereits zuvor trainierte Egeli, der auch seinen Trainerschein besitzt, Jugendmannschaften beim FC Bayern Alzenau. "Mit Burhan bekommen wir einen Fachmann, der einerseits fußballverrückt und andererseits klar im Kopf ist. Er ist sehr ehrgeizig und will stets dazu lernen" wird Vorstand Jannik Buchholz zitiert.
Burhan, der die Mannschaft von außen leiten wird, bringt mit Marius Helbig einen Co-Trainer mit nach Dettingen. Der 27-jährige steht noch voll im Saft und wird als spielender Co-Trainer Egeli zur Seite stehen. Auf dem Feld ist er variabel einsetzbar. Helbig hat sein komplettes Fußballerleben bei Alemannia Haibach verbracht, ehe er nun den Schritt nach Dettingen gegangen ist. "Die Gespräche mit dem Vorstand, gepaart mit Sympathie und der Überzeugung, gemeinsam etwas zu bewegen" haben Helbig von seinem Wechsel überzeugt.


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Germania Karlstein nimmt von den Reichen! Nach dem wichtigen Sieg über Goldbach in der vergangenen Woche hat unsere Germania direkt nachgelegt und sich trotz weiterhin angespannter Personalsituation beim Tabellenzweiten SV Schöllkrippen mit 3:2 durchgesetzt. Dabei erwischte Germania einen Traumstart: Nach gerade einmal drei Minuten stand es 0:1. Nach einer hervorragenden Vorlage von Basti Gast überraschte Björn Schönwald die Gastgeber mit einer nicht ganz sauber getroffenen Direktabnahme. Der Ball entwickelte sich zur perfekten Bogenlampe und schlug unhaltbar im Schöllkrippener Tor ein. Anschließend übernahm der SV Schöllkrippen zunehmend die Kontrolle und war die spielbestimmende Mannschaft. Ex-Dettinger Robin Hartmann zeigte sich vor dem Tor eiskalt und drehte die Partie mit seinen Treffern in der 14. und 26. Minute auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Germania deutlich präsenter und kam immer wieder zu guten Offensivaktionen. Häufig fehlte allerdings der letzte Pass oder ein eigentlich perfekter Ball in die Tiefe fand keinen Abnehmer. Nach rund einer Stunde war es dann erneut Basti Gast, der mit einer starken Vorarbeit den Ausgleich einleitete. Diesmal fand sein Zuspiel Matthias Sänger, der den Keeper ausguckte und den Ball überlegt an ihm vorbeichippte – 2:2! In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem ein weiteres Tor auf beiden Seiten durchaus in der Luft lag. Angesichts der starken Schöllkrippener Mannschaft hätte sich Germania sicherlich auch mit einem Punkt zufrieden gegeben. Doch kurz vor Schluss kam der große Auftritt von Ghafur Khuja: Der frisch eingewechselte Offensivspieler warf sich in einen Zweikampf, der Ball sprang bis an die Torauslinie und schien bereits verloren. Doch Khuja setzte nach, reagierte am schnellsten und brachte den Ball aus spitzem Winkel tatsächlich noch am Schöllkrippener Keeper vorbei ins Tor! 3:2 – Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! Die Partie hätte eine Punkteteilung verdient gehabt, der Sieg ist aber nicht unverdient. Damit sammelt unsere Germania erneut drei ganz wichtige Punkte, hält den Anschluss nach oben und baut gleichzeitig den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen weiter aus.