Eingeigelt aber stachlig

DID79683 • 19. August 2019

Germania bleibt ungeschlagen dankt spätem Ausgleich

Spät erst platzte der Dettinger Knoten am Samstag, sehr spät: 85 Minuten lang spielte unsere Mannschaft in Goldbach weitgehend Einbahnstraßenfußball, ehe Björn Schönwald von halbrechts in den Strafraum eilte und kurz darauf trocken flach ins Tor schoss. Es war der umjubelte Ausgleich zum 1:1 und es war der Treffer zum Endstand.

Goldbacher, ihr müsst jetzt kurz stark sein (webmaster@germania-dettingen.de für Beschwerden): Ich fand, individuell waren unsere drei bisherigen Gegner insbesondere in der Offensive besser besetzt. Aber, liebe Goldbacher (webmaster@germania-dettingen.de gerne auch für Lob), taktisch und läuferisch war keine besser. Kein Wunder, dass sich unsere Mannschaft gegen die massierte VfR-Abwehr und das laufstarke Mittelfeld ganz lange die Krallen wund scheuerte. Unsere Mannschaft fand gegen die meistens am eigenen Strafraum postierte Abwehrkette kaum Räume vor, das Flügelspiel und die zuletzt so gefährlichen Diagonalläufe fanden kaum statt. Trotzdem hätte unsere Mannschaft ihre Strafraumszenen besser ausspielen können, aber irgendwie liefen die letzten und vorletzten Bälle aus dem Ruder. Goldbachs Taktik hingegen ging voll auf: Einigeln, Pressing hinter der Mittellinie, Bälle klauen, Konter einleiten und nutzen: Das Goldbacher 1:0 zur Pause war wirklich nicht unverdient.

Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck unserer Mannschaft immer mehr zu. Die Gastgeber waren auch zusehends platt, die Germania-Elf hatte noch ein paar Kohlen zum Nachlegen. Auch die Einwechslungen brachten nochmals neue Impulse. Richtig viele Chancen hatte unsere Mannschaft nicht, aber sie waren da. Nachdem zuvor Heiko Wenzels torreifer Knaller vom eigenen Mann am Einschlag gehindert wurde (78.), war es der eingewechselte Björn Schönwald mit dem Ausgleich.

So und nu? Vier Spiele, 10 Punkte. Exzellent.

Morgen geht's schon weiter, Pokalheimspiel gegen Keilberg: Anstoß in Dettingen ist um 18.30 Uhr, die Germania spielt - wieder - mit allem was unter der Woche um die Uhrzeit schon von der Arbeit zurück und verfügbar ist. #tanzaufzweihochzeiten


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Germania Karlstein nimmt von den Reichen! Nach dem wichtigen Sieg über Goldbach in der vergangenen Woche hat unsere Germania direkt nachgelegt und sich trotz weiterhin angespannter Personalsituation beim Tabellenzweiten SV Schöllkrippen mit 3:2 durchgesetzt. Dabei erwischte Germania einen Traumstart: Nach gerade einmal drei Minuten stand es 0:1. Nach einer hervorragenden Vorlage von Basti Gast überraschte Björn Schönwald die Gastgeber mit einer nicht ganz sauber getroffenen Direktabnahme. Der Ball entwickelte sich zur perfekten Bogenlampe und schlug unhaltbar im Schöllkrippener Tor ein. Anschließend übernahm der SV Schöllkrippen zunehmend die Kontrolle und war die spielbestimmende Mannschaft. Ex-Dettinger Robin Hartmann zeigte sich vor dem Tor eiskalt und drehte die Partie mit seinen Treffern in der 14. und 26. Minute auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Germania deutlich präsenter und kam immer wieder zu guten Offensivaktionen. Häufig fehlte allerdings der letzte Pass oder ein eigentlich perfekter Ball in die Tiefe fand keinen Abnehmer. Nach rund einer Stunde war es dann erneut Basti Gast, der mit einer starken Vorarbeit den Ausgleich einleitete. Diesmal fand sein Zuspiel Matthias Sänger, der den Keeper ausguckte und den Ball überlegt an ihm vorbeichippte – 2:2! In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem ein weiteres Tor auf beiden Seiten durchaus in der Luft lag. Angesichts der starken Schöllkrippener Mannschaft hätte sich Germania sicherlich auch mit einem Punkt zufrieden gegeben. Doch kurz vor Schluss kam der große Auftritt von Ghafur Khuja: Der frisch eingewechselte Offensivspieler warf sich in einen Zweikampf, der Ball sprang bis an die Torauslinie und schien bereits verloren. Doch Khuja setzte nach, reagierte am schnellsten und brachte den Ball aus spitzem Winkel tatsächlich noch am Schöllkrippener Keeper vorbei ins Tor! 3:2 – Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! Die Partie hätte eine Punkteteilung verdient gehabt, der Sieg ist aber nicht unverdient. Damit sammelt unsere Germania erneut drei ganz wichtige Punkte, hält den Anschluss nach oben und baut gleichzeitig den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen weiter aus.