Hochspessart und Germania trennen sich Unentschieden

DID79683 • 19. September 2022

Die Gastgeber kamen gleich zweimal ins Spiel zurück

Wie erwartet war es schon ab Anpfiff der Partie ein sehr umkämpftes Spiel. Die Germania brauchte lange um in ihr Spiel zu finden. Bereits in der 26. Minute musste Tassilo Hock aufgrund einer Oberschenkelverletzung für Lucas Gottschalk ausgewechselt werden. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit der Erste sauber ausgespielte Angriff. Björn Schönwald zog nach innen, umkurvte geschickt seinen Gegenspieler und passte auf den außen durchgelaufenen Lukas Schaack. Seine präzise, flache Hereingabe vollendete Michael Dörr. (42.).

Kurz nach der Halbzeit erhöhte Björn Schönwald mit einer Einzelaktion auf 2:0. (49.). Ein paar Minuten später musste ebenfalls wegen Oberschenkelproblemen Lukas Schaack ausgewechselt werden. Ihn ersetzte David Dähn. (58.)

Hochspessart riskierte alles, wechselte offensiv und die turbulente Phase begann. Nach einem Eckball fiel der Anschlusstreffer zum 2:1. Marcel Euler konnte den Kopfball noch sehenswert parieren, war aber dann beim Nachschuss chancenlos. (60.)

Fast im Gegenzug die Antwort. Ein abgefälschter Schuss wurde zur Bogenlampe, Sebastian Morhard war gedankenschneller als der Hochspessarter Torwart und konnte auf der Torlinie zum 3:1 einköpfen. (62.)

Zwei Minuten später der erneute Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld fiel der Klärungsversuch genau auf den Fuß des Gegners, der eiskalt Volley ins kurze Eck zum 3:2 abschloss. (64.)

Die Germaina hielt dem Druck lange stand, konnte aber kurz vor Schluss gegen ein Freistoßtor in den Winkel aus 30m das 3:3 nicht verhindern. (90.)

Unter dem Strich geht das Unentschieden auch in Ordnung. Die Germania ist nach großartigen Start weiterhin seit sieben Spielen ungeschlagen.

Dettingen I spielte wie folgt:

Euler (C) - P. Walter, Sänger, Wissel, L. Schaack (Dähn) - Chevalier, Schade, Schönwald, Dörr , Hock (Gottschalk) - S. Morhard


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Germania Karlstein nimmt von den Reichen! Nach dem wichtigen Sieg über Goldbach in der vergangenen Woche hat unsere Germania direkt nachgelegt und sich trotz weiterhin angespannter Personalsituation beim Tabellenzweiten SV Schöllkrippen mit 3:2 durchgesetzt. Dabei erwischte Germania einen Traumstart: Nach gerade einmal drei Minuten stand es 0:1. Nach einer hervorragenden Vorlage von Basti Gast überraschte Björn Schönwald die Gastgeber mit einer nicht ganz sauber getroffenen Direktabnahme. Der Ball entwickelte sich zur perfekten Bogenlampe und schlug unhaltbar im Schöllkrippener Tor ein. Anschließend übernahm der SV Schöllkrippen zunehmend die Kontrolle und war die spielbestimmende Mannschaft. Ex-Dettinger Robin Hartmann zeigte sich vor dem Tor eiskalt und drehte die Partie mit seinen Treffern in der 14. und 26. Minute auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Germania deutlich präsenter und kam immer wieder zu guten Offensivaktionen. Häufig fehlte allerdings der letzte Pass oder ein eigentlich perfekter Ball in die Tiefe fand keinen Abnehmer. Nach rund einer Stunde war es dann erneut Basti Gast, der mit einer starken Vorarbeit den Ausgleich einleitete. Diesmal fand sein Zuspiel Matthias Sänger, der den Keeper ausguckte und den Ball überlegt an ihm vorbeichippte – 2:2! In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem ein weiteres Tor auf beiden Seiten durchaus in der Luft lag. Angesichts der starken Schöllkrippener Mannschaft hätte sich Germania sicherlich auch mit einem Punkt zufrieden gegeben. Doch kurz vor Schluss kam der große Auftritt von Ghafur Khuja: Der frisch eingewechselte Offensivspieler warf sich in einen Zweikampf, der Ball sprang bis an die Torauslinie und schien bereits verloren. Doch Khuja setzte nach, reagierte am schnellsten und brachte den Ball aus spitzem Winkel tatsächlich noch am Schöllkrippener Keeper vorbei ins Tor! 3:2 – Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! Die Partie hätte eine Punkteteilung verdient gehabt, der Sieg ist aber nicht unverdient. Damit sammelt unsere Germania erneut drei ganz wichtige Punkte, hält den Anschluss nach oben und baut gleichzeitig den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen weiter aus.