Holprig

DID79683 • 8. April 2019

Hobbylandwirt: "Umzackern und Rüben stecken"

Nein, auch eine Nacht danach liegt das 2:2 (2:2) unserer ersten Mannschaft noch schwer im Magen. Das Ergebnis hätte man durchaus vorher so genommen, es waren die Begleitumstände. Ein Rasenplatz, der außer der Farbe nichts damit gemein hat, eine weitere schwere Verletzung. Harte Kost.

Dabei war unsere Mannschaft mit dem richtigen Rezept in Krombach aufgeschlagen: Langer Ball und gib ihm. Etwas anderes ist auf einem Rübenacker auch gar nicht möglich. Eine seriöse Bewertung des Spiels ist daher gar nicht möglich. Immerhin: Nach einer teilweise vogelwilden ersten Hälfte machte es unsere Mannschaft nach der Pause gut, war die klar bessere Mannschaft und hatte zweimal Aluminium-Pech. Ein Sieg wäre verdient gewesen.

Umso mehr, weil mit Sebastian Morhard eine zentrale Germania-Figur schon nach fünf Minuten schwer verletzt vom Platz musste. Ohne unfaire Gegnereinwirkung verdrehte sich der Dettinger Stürmer bei einem Zweikampf in einem der tausend Löcher das Knie und wird - dafür man muss kein Arzt sein - wohl lange fehlen. Und das, wo mit Bruder Markus, Christopher Dusch, Dominik Stürz und kurzfristig auch Dennis Kallina schon fünf Akteure fehlten.

Und so wird es in den kommenden Wochen ein Spiel nicht nur gegen viele Gegner der deutlich besseren Art, sondern auch gegen das Lazarett. Schon jetzt ist sicher, dass am kommenden Sonntag gegen Hösbach nicht weniger als zehn Spieler ausfallen werden. Zehn, die alle Leistungsträger sind oder sein könnten.

Wir hatten uns schon lange um eine Verlegung bemüht, doch Hösbach war nicht zu einer Spielverlegung zu bewegen. Und so wird es zu einer Germania-Aufstellung kommen, die nichts mit dem zu tun hat, was wir gestern in Krombach gesehen haben. Dennoch werden wir mit einer Mannschaft auftreten, die Chancen auf den Sieg hat. Die allerdings erstmals in dieser Saison nicht als Favorit ins Spiel geht. Die Personalsituation wird gegen Hösbach so kurios, dass es zu einem ganz besonderen Blitz-Comeback kommen soll. Lasst euch überraschen.


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Wir freuen uns, bereits ab der Rückrunde auf die Dienste von Adem Arslan zurückgreifen zu können. Der 34-jährige Familienvater ist gelernter Stürmer und war vor seiner kurzen, fußballerischen Pause für den Hanauer Kreisoberligisten Safakspor aktiv. Adem ist im Hanauer Kreis durch seine Torgefährlichkeit bekannt. Der Kontakt und Deal kam durch unseren Spieler Tezcan Günes zustande, der mit Arslan befreundet ist und bereits mit ihm zusammengespielt hat. Die Verantwortlichen unserer Germania haben sich am gestrigen Donnerstag selbst ein Bild gemacht und waren überzeugt. Die Tinte war noch am selben Abend trocken! Herzlich Willkommen bei der Germania, Adem!