Kahlgründer Weinhauptstadt
DID79683 • 22. August 2019
Michelbach im Sinn, Pflaumheim vor der Brust
Das Kreispokal-Viertelfinale führt unsere Mannschaft nach Michelbach. Anerkannte Weinhauptstadt im Kahlgrund. Spieltermin ist der 4.9., ob es bei der Uhrzeit von 18.00 Uhr bleibt? Unsicher. In jedem Fall aber eine schöne Ansetzung mit überschaubarer Anfahrt und attraktivem Gegner, auch wenn eine Klasse tiefer spielend.
Kurzfristig aber warten andere Mannschaften auf unsere aktiven Teams. Bereits am Samstag
kommen die SpVgg Hösbach-Bahnhof II und der TSV Pflaumheim nach Dettingen. Hösbach-Bahnhof ist ähnlich wie unsere Mannschaft nicht gerade ideal in die Saison gestartet, hat nach drei Spielen aber einen Punkt mehr gesammelt. Ob sich der Trainerwechsel bei der ersten Mannschaft auch im zweiten Aufgebot bemerkbar macht? Unsere Mannschaft erwartet auf jeden Fall eine hohe Hürde, da hängen die Trauben hoch. Unsere Elf hatte "Kerb-Spielfrei", will aber natürlich die Punkte in Dettingen behalten.
Auf die erste Mannschaft kommt mit dem TSV Pflaumheim ein unbequemer Gast zu. Sechs Punkte haben die "Ploimer" in vier Spielen gesammelt. Damit kann unsere Mannschaft zumindest von Pflaumheim nicht überholt werden, aber sie könnten uns auf die Pelle rücken. Die spielstarken Gäste um die bekannte Leistungsträger Groha, Seidel, Jakob und co. hätten bestimmt Lust. Große Lust auf Samstag hat auf Dettinger Seite das Pokalspiel am Dienstag gemacht. Selbst nicht vor Ort, musste ich übereinstimmend hören: "Das kann zweistellig ausgehen", "Da müssen wir viel höher gewinnen", "Warum das spannend wurde, weiß kein Mensch" (BFV-Fanticker). Und da lauert sie, die Gefahr: Geschenke gibt's nicht. Das Goldbach-Spiel hat gezeigt: Weniger als 100%, dann wirds verdammt eng. Attraktiv kicken und nix treffen - ist ebenso gefährlich.
Sonntag ist dann Spielfrei und liebe Fans, dann dürft ihr euch gerne auch zum Mittag schon einen Bocksbeutel aus Michelbach gönnen! :)

Germania Karlstein nimmt von den Reichen! Nach dem wichtigen Sieg über Goldbach in der vergangenen Woche hat unsere Germania direkt nachgelegt und sich trotz weiterhin angespannter Personalsituation beim Tabellenzweiten SV Schöllkrippen mit 3:2 durchgesetzt. Dabei erwischte Germania einen Traumstart: Nach gerade einmal drei Minuten stand es 0:1. Nach einer hervorragenden Vorlage von Basti Gast überraschte Björn Schönwald die Gastgeber mit einer nicht ganz sauber getroffenen Direktabnahme. Der Ball entwickelte sich zur perfekten Bogenlampe und schlug unhaltbar im Schöllkrippener Tor ein. Anschließend übernahm der SV Schöllkrippen zunehmend die Kontrolle und war die spielbestimmende Mannschaft. Ex-Dettinger Robin Hartmann zeigte sich vor dem Tor eiskalt und drehte die Partie mit seinen Treffern in der 14. und 26. Minute auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Germania deutlich präsenter und kam immer wieder zu guten Offensivaktionen. Häufig fehlte allerdings der letzte Pass oder ein eigentlich perfekter Ball in die Tiefe fand keinen Abnehmer. Nach rund einer Stunde war es dann erneut Basti Gast, der mit einer starken Vorarbeit den Ausgleich einleitete. Diesmal fand sein Zuspiel Matthias Sänger, der den Keeper ausguckte und den Ball überlegt an ihm vorbeichippte – 2:2! In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem ein weiteres Tor auf beiden Seiten durchaus in der Luft lag. Angesichts der starken Schöllkrippener Mannschaft hätte sich Germania sicherlich auch mit einem Punkt zufrieden gegeben. Doch kurz vor Schluss kam der große Auftritt von Ghafur Khuja: Der frisch eingewechselte Offensivspieler warf sich in einen Zweikampf, der Ball sprang bis an die Torauslinie und schien bereits verloren. Doch Khuja setzte nach, reagierte am schnellsten und brachte den Ball aus spitzem Winkel tatsächlich noch am Schöllkrippener Keeper vorbei ins Tor! 3:2 – Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! Die Partie hätte eine Punkteteilung verdient gehabt, der Sieg ist aber nicht unverdient. Damit sammelt unsere Germania erneut drei ganz wichtige Punkte, hält den Anschluss nach oben und baut gleichzeitig den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen weiter aus.

