Stirb an einem anderen Tag

webmaster • 5. Mai 2018

Germania weiter in tödlicher Mission

Man lebt nur zweimal, sollte man denken. Mit einem über 90 Minuten überzeugenden Auftritt am Freitagabend gegen Mechenhard (2:1) hat unsere erste Mannschaft bewiesen, was so alles möglich ein kann. Wie ein Feuerball startete unsere Mannschaft in die Partie und ließ die aufstiegsambitionierten Mechenharder, offensiv mit der ein oder anderen Lizenz zum Töten ausgestattet, ziemlich alt aussehen. Trotzdem umwehte das Germania-Sportgelände nach einer halben Stunde der Hauch des Todes , als die Gäste quasi mit dem ersten Torschuss zur schmeichelhaften Führung kamen.

Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her und es dauerte bis zur 71. Minute, ehe klar wurde: Der Morgen stirbt nie . Stefan Herzog machte sich auf und präsentierte sich als der Mann mit dem goldenen Colt und trat einen anspruchsvollen Halbvolley von rechts in die lange Ecke. Danach bewies Sascha Hubert einen Goldfinger . Der zur Pause eingewechselte Björn Schönwald spielte einem Mechenharder einen Knuddel in die Beine und legte sehenswerte das GoldenEye ins Nest (85.). Der Vodka-Martini war getrunken. Das Ende einer Spectre kulären Leistung unserer Mannschaft. Die Leistungskurve unsere Mannschaft zeigt nach oben wie Moonraker beim Raketenstart.

Wie geht's nun weiter? Nun ja: Am Sonntag heißt es Leben und Sterben lassen , denn die Germania-Elf muss warten wie das Spiel Türk. Erlenbach gegen Amorbach ausgeht. Je nachdem heißt es dann: Stirb an einem anderen Tag . In jedem Fall hat unsere Mannschaft einige kräftige Liebesgrüße aus Moskau (ähem, Dettingen) an die Kreisliga-Welt geschickt. Wermutstropfen: Markus Morhard musste schon früh verletzungsbedingt ausgewechselt werden, bei der Jagd auf Dr. No. Ein Quantum Trost : Immerhin konnte er nach Spielende selbstständig vom Gelände hickeln.

Obacht, Germanen: Am Sonntag bleibt keine Zeit für das Casino Royale oder andere lustige Zeitvertreibe. Um 13.00 Uhr kickt unsere zweite Mannschaft und möchte mit dem ersten Erfolg in der Rückrunde an das Diamantenfieber der ersten Mannschaft anknüpfen.

Seis drum. Wer 18 Titel von Bond-Filmen in einem Kreisliga-Spielbericht zitiert hat mit dem Abstieg nichts zu tun. Und übrigens: Schaut am Sonntag früh auch mal hier rein und lest die Prima Sonntag. Aber setzt euch vorher. Wir waren unterwegs im Geheimdienst Ihrer Majestät und haben den Kader für die kommende Saison schon eingetütet. Fast!


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Germania Karlstein nimmt von den Reichen! Nach dem wichtigen Sieg über Goldbach in der vergangenen Woche hat unsere Germania direkt nachgelegt und sich trotz weiterhin angespannter Personalsituation beim Tabellenzweiten SV Schöllkrippen mit 3:2 durchgesetzt. Dabei erwischte Germania einen Traumstart: Nach gerade einmal drei Minuten stand es 0:1. Nach einer hervorragenden Vorlage von Basti Gast überraschte Björn Schönwald die Gastgeber mit einer nicht ganz sauber getroffenen Direktabnahme. Der Ball entwickelte sich zur perfekten Bogenlampe und schlug unhaltbar im Schöllkrippener Tor ein. Anschließend übernahm der SV Schöllkrippen zunehmend die Kontrolle und war die spielbestimmende Mannschaft. Ex-Dettinger Robin Hartmann zeigte sich vor dem Tor eiskalt und drehte die Partie mit seinen Treffern in der 14. und 26. Minute auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Germania deutlich präsenter und kam immer wieder zu guten Offensivaktionen. Häufig fehlte allerdings der letzte Pass oder ein eigentlich perfekter Ball in die Tiefe fand keinen Abnehmer. Nach rund einer Stunde war es dann erneut Basti Gast, der mit einer starken Vorarbeit den Ausgleich einleitete. Diesmal fand sein Zuspiel Matthias Sänger, der den Keeper ausguckte und den Ball überlegt an ihm vorbeichippte – 2:2! In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem ein weiteres Tor auf beiden Seiten durchaus in der Luft lag. Angesichts der starken Schöllkrippener Mannschaft hätte sich Germania sicherlich auch mit einem Punkt zufrieden gegeben. Doch kurz vor Schluss kam der große Auftritt von Ghafur Khuja: Der frisch eingewechselte Offensivspieler warf sich in einen Zweikampf, der Ball sprang bis an die Torauslinie und schien bereits verloren. Doch Khuja setzte nach, reagierte am schnellsten und brachte den Ball aus spitzem Winkel tatsächlich noch am Schöllkrippener Keeper vorbei ins Tor! 3:2 – Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! Die Partie hätte eine Punkteteilung verdient gehabt, der Sieg ist aber nicht unverdient. Damit sammelt unsere Germania erneut drei ganz wichtige Punkte, hält den Anschluss nach oben und baut gleichzeitig den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen weiter aus.