Vom Torschützenkönig zum Schnauzkönig

webmaster • 4. Oktober 2018

Klarer Sieg für Sebastian Morhard

Der 4. Karlsteiner Schnauzkönig heißt: Sebastian Morhard! "Stier"-Karten und Spielglück im richtigen Moment: Gegen den Germania-Angreifer war am Dienstag kein Kraut gewachsen. Nach einem ungefährdeten Finaleinzug ließ der Stockstädter den vier Kontrahenten und einer Kontrahentin am Finaltisch keine Chance, gewann haushoch und sackte Kohle & Jacky ein. Haushaltskasse und Hausbar dürfen sich im Hause Morhard über Zuwachs freuen.

Insgesamt 25 Spielerinnen und Spieler traten zum Wettbewerb an. Zweiter wurde Tobias Schaack, dritte Mali Tedesco. Vierter Sascha Hubert, fünfter Stefan Welker und sechster Stefan Trageser. Lukas Fischer und Dominik Stürz kassierten auf den Plätzen 7 und 8 zumindest noch ein paar Mäuse.

Schon in der Vorrunde hatte es Favoritenstürze gegeben. So verpasste 5:1 Wettfavorit Jürgen "Törner" Emge, Kampfname "Gustav", im letzten Vorrundenspiel noch den Sprung an den Finaltisch. Der Favorit selbst hatte keine Erklärung: "Ich habe extra nur Radler getrunken. Das mache ich nicht mehr!" Auch Volker "Pokerface" Stock und Klaus "Erster Schnauzkönig aller Zeiten" Scherer strichen schon in der Vorrunde die Segel. Während Volker die krachende Niederlage mit Humor nahm und noch am Abend seine erfolgreiche, aber nie mit dem Titel gekrönte Schnauzkarriere beendete ("Beim Poker verdien ich eh viel mehr Geld!"), haderte Klaus mit den Regeln ("Das muss beim nächsten Mal geändert werden!"). Wir werden demnächst eine Regel einführen: Schnauzkönige (egal von wann) sind direkt für das Finale gesetzt. Zufrieden? 2030 spielen wir dann im Finale mit 15 Spielern.

Den letzten Platz - ausgezeichnet traditionell mit einem Kartenspiel zum üben - belegte Dieter Riemer. Getreu dem Motto: "Lieber alle vier Jahre gewinnen als jedes Jahr zehnter." Das Schlusslicht ist Schnauzkönig von 2014. Und wie bei den olympischen Spielen gilt: Weltmeister ist man nur ein Jahr - Schnauzkönig ein Leben lang!

Gar nicht erst angetreten waren u.a. der Titelverteidiger Stefan Herzog. Er ließ sich mit den Worten entschuldigen: "Morgen spielt der BVB - ich kann heute nicht."

Ein schöner Abend war's auch übrigens.



p.s. Stefan war krank! :)


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Germania Karlstein nimmt von den Reichen! Nach dem wichtigen Sieg über Goldbach in der vergangenen Woche hat unsere Germania direkt nachgelegt und sich trotz weiterhin angespannter Personalsituation beim Tabellenzweiten SV Schöllkrippen mit 3:2 durchgesetzt. Dabei erwischte Germania einen Traumstart: Nach gerade einmal drei Minuten stand es 0:1. Nach einer hervorragenden Vorlage von Basti Gast überraschte Björn Schönwald die Gastgeber mit einer nicht ganz sauber getroffenen Direktabnahme. Der Ball entwickelte sich zur perfekten Bogenlampe und schlug unhaltbar im Schöllkrippener Tor ein. Anschließend übernahm der SV Schöllkrippen zunehmend die Kontrolle und war die spielbestimmende Mannschaft. Ex-Dettinger Robin Hartmann zeigte sich vor dem Tor eiskalt und drehte die Partie mit seinen Treffern in der 14. und 26. Minute auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Germania deutlich präsenter und kam immer wieder zu guten Offensivaktionen. Häufig fehlte allerdings der letzte Pass oder ein eigentlich perfekter Ball in die Tiefe fand keinen Abnehmer. Nach rund einer Stunde war es dann erneut Basti Gast, der mit einer starken Vorarbeit den Ausgleich einleitete. Diesmal fand sein Zuspiel Matthias Sänger, der den Keeper ausguckte und den Ball überlegt an ihm vorbeichippte – 2:2! In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem ein weiteres Tor auf beiden Seiten durchaus in der Luft lag. Angesichts der starken Schöllkrippener Mannschaft hätte sich Germania sicherlich auch mit einem Punkt zufrieden gegeben. Doch kurz vor Schluss kam der große Auftritt von Ghafur Khuja: Der frisch eingewechselte Offensivspieler warf sich in einen Zweikampf, der Ball sprang bis an die Torauslinie und schien bereits verloren. Doch Khuja setzte nach, reagierte am schnellsten und brachte den Ball aus spitzem Winkel tatsächlich noch am Schöllkrippener Keeper vorbei ins Tor! 3:2 – Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! Die Partie hätte eine Punkteteilung verdient gehabt, der Sieg ist aber nicht unverdient. Damit sammelt unsere Germania erneut drei ganz wichtige Punkte, hält den Anschluss nach oben und baut gleichzeitig den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen weiter aus.