Keine Chance gegen Alzenau

webmaster • 17. Juli 2018

Wie beim Maumau-Spiel

Kennt ihr das? Ihr habt beim Maumau-Spiel Buben in der Hand (zum wünschen) und Siebenen (zum zwei ziehen lassen) - der Gegner lässt euch aber permanent mit Achten Aussetzen?

So oder so ähnlich hat es sich angefühlt, als sich unsere Mannschaft beim Hahnenkammturnier gestern mit Bayern Alzenau auseinandersetzen musste - und keine echte Chance hatte. Mit 0:5 (0:3) war unsere Elf am Ende gefühlt gerecht bedient. Der Hessenligist war mit dem Hessenligakader angereist und unserer Mannschaft in vielen Belangen überlegen, auch wenn man sich über das ein oder andere Gegentor auf Dettinger Seite durchaus ärgern durfte - weil fahrlässig selbst eingeleitet.

Auf der anderen Seite hatte unser Team gerade im ersten Durchgang auch gute Offensivansätze, Dominik Stürz scheiterte aussichtsreich, Sebastian Morhard zielte per Seitfallzieher spektakuläre über das Tor. Auch Einsatz und Lust waren über 60 Minuten eindeutig zu sehen.

Ansonsten: Unsere Anhänger lamentierten bisweilen über die vermeintlich einseitige Spielleitung, Alzenau über eine vermeintlich zu harte Dettinger Gangart. Beides habe ich so nicht gesehen.

Und als Fazit: Ein Muster ohne großen Wert - weder für Alzenau, noch für Dettingen. Das muss man nicht zwingend super finden.

Bleibt am Donnerstag das abschließende Vorrundenspiel gegen Großwelzheim. Der Halbfinalzug ist mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit zwar abgefahren, aber je nach Ausgang der heutigen Partie Wasserlos - Alzenau möglicherweise noch nicht ganz aus dem Bahnhof ausgefahren. Schade eigentlich. Gut, dass alleine schon durch die Paarung im Karlsteiner Derby keine Langeweile aufkommen wird.

Für die Germania im Einsatz:
Marcel Euler - Stefan Herzog, Matthias Sänger, David Dähn (31. Nico Sticher), Kevin Walter - Patrick Walter (31. Lucas Bernd), Niklas Kallina, Tobias Schaack, Christopher Dusch (31. Michael Schlappa) - Sebastian Morhard, Dominik Stürz


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Germania Karlstein nimmt von den Reichen! Nach dem wichtigen Sieg über Goldbach in der vergangenen Woche hat unsere Germania direkt nachgelegt und sich trotz weiterhin angespannter Personalsituation beim Tabellenzweiten SV Schöllkrippen mit 3:2 durchgesetzt. Dabei erwischte Germania einen Traumstart: Nach gerade einmal drei Minuten stand es 0:1. Nach einer hervorragenden Vorlage von Basti Gast überraschte Björn Schönwald die Gastgeber mit einer nicht ganz sauber getroffenen Direktabnahme. Der Ball entwickelte sich zur perfekten Bogenlampe und schlug unhaltbar im Schöllkrippener Tor ein. Anschließend übernahm der SV Schöllkrippen zunehmend die Kontrolle und war die spielbestimmende Mannschaft. Ex-Dettinger Robin Hartmann zeigte sich vor dem Tor eiskalt und drehte die Partie mit seinen Treffern in der 14. und 26. Minute auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Germania deutlich präsenter und kam immer wieder zu guten Offensivaktionen. Häufig fehlte allerdings der letzte Pass oder ein eigentlich perfekter Ball in die Tiefe fand keinen Abnehmer. Nach rund einer Stunde war es dann erneut Basti Gast, der mit einer starken Vorarbeit den Ausgleich einleitete. Diesmal fand sein Zuspiel Matthias Sänger, der den Keeper ausguckte und den Ball überlegt an ihm vorbeichippte – 2:2! In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem ein weiteres Tor auf beiden Seiten durchaus in der Luft lag. Angesichts der starken Schöllkrippener Mannschaft hätte sich Germania sicherlich auch mit einem Punkt zufrieden gegeben. Doch kurz vor Schluss kam der große Auftritt von Ghafur Khuja: Der frisch eingewechselte Offensivspieler warf sich in einen Zweikampf, der Ball sprang bis an die Torauslinie und schien bereits verloren. Doch Khuja setzte nach, reagierte am schnellsten und brachte den Ball aus spitzem Winkel tatsächlich noch am Schöllkrippener Keeper vorbei ins Tor! 3:2 – Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! Die Partie hätte eine Punkteteilung verdient gehabt, der Sieg ist aber nicht unverdient. Damit sammelt unsere Germania erneut drei ganz wichtige Punkte, hält den Anschluss nach oben und baut gleichzeitig den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen weiter aus.